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Von links: Peter Horst, Dr. Karl-Heinz Blümel, MdB Uli Grötsch, Uwe Landgrebe.

Im Bundestag in Berlin ist er täglich mit den Angelegenheiten der Bundespolizei beschäftigt. Deshalb ist ihm auch der Kontakt zu den Bayerischen Verantwortungsträgern der Bundespolizei ein wichtiges Anliegen. Der Antrittsbesuch des Weidener Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch bei Dr. Karl-Heinz Blümel, dem neuen Präsidenten der Bundespolizeidirektion München, mündete so auch in einen regen Austausch über die Personalsituation der Bundespolizei in Bayern und speziell bei den Dienststellen in Waidhaus, Weiden und Bärnau.

In einem gemeinsamen Gespräch mit Peter Horst, der Vizepräsident der Bundespolizeidirektion München und Uwe Landgrebe, dem Leiter der Bundespolizeiinspektion Waidhaus, wies der SPD-Abgeordnete unter anderem für die seiner Meinung nach schwierige Stellensituation bei der Bundespolizei in Waidhaus hin: „Wir haben im Bundestag unsere Hausaufgaben gemacht und haben tausende neue Stellen für die Bundespolizei geschaffen. Mein Anliegen ist es, dass die Beamtinnen und Beamten auch an den Dienststellen an der Grenze verwendet werden“, so Grötsch. Die Bundespolizei sei in seinem Wahlkreis Weiden einer der wichtigsten und größten Arbeitgeber, betonte der Abgeordnete.

Präsident Dr. Blümel verwies dahingehend auf den großen Personalbedarf etwa am Flughafen München, teilte aber die Ansicht von Grötsch, dass die Dienststellen in Waidhaus, Waldsassen und Weiden ebenso Personalbedarf haben. „Natürlich liegt mir die Aufgabenwahrnehmung an der tschechischen Grenze genauso am Herzen. Dabei habe ich auch das Durchschnittsalter der Mitarbeiter im Blick“, so Dr. Blümel.

Einig war man sich, dass die von der SPD-Bundestagsfraktion durchgesetzten 7000 neuen Stellen bis zum Jahr 2020 ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung seien und dass es in den nächsten Jahren genau darum gehen müsse.

Weitere Themen des Besuchs waren die aktuelle Migrationslage und die sogenannten Bodycams, kleine Minikameras für Bundespolizisten. „Ich werde auch weiterhin sehr großen Wert auf den engen Kontakt und den regen Austausch mit der Bundespolizeidirektion München legen“, kündigte der SPD-Abgeordnete an.