2014-11-13 BAföG

„Eine gute Sache, die wir versprochen haben und jetzt auch umsetzen“, freut sich Uli Grötsch über die heute  im Bundestag beschlossene BAföG-Erhöhung für Auszubildende und Studierende ab Mitte 2016.

In der Novelle stecken viele Verbesserungen: die Einkommensfreibeträge werden um 7 Prozent angehoben, ebenso die Bedarfssätze. Der Höchstsatz für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, erhöht sich von 670 Euro um 9,7 Prozent auf 735 Euro monatlich. Außerdem steigen die Wohnkosten- und Sozialpauschalen.

 

Ab 2016 kann man Anträge online stellen und insgesamt werden bürokratische Hürden insbesondere bei Leistungsnachweisen abgebaut.

„Für uns Sozialdemokraten ist das BAföG wie kein anderes bildungspolitisches Instrument ein Garant für Chancengleichheit. Deshalb haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Bund ab Anfang 2015 die Kosten der BAföG-Leistungen allein übernimmt! Die Länder werden dauerhaft um 1,17 Mrd. Euro jährlich entlastet, so dass das Geld in Kitas, Schulen und Hochschulen investiert werden kann“, so Grötsch.