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Im Gespräch bleiben und Einschränkungen möglichst unbürokratisch abmildern – so lautete das das Fazit des Besuchs von MdB Uli Grötsch beim Zollamt Waidhaus, das auf Einladung der Leiterin des Hauptzollamts Regensburg, Regierungsdirektorin Margit Brandl, stattfand. An dem Gespräch nahmen darüber hinaus Bürgermeisterin Margit Kirzinger, Personalratsvorsitzender Bernhard Biersack sowie Gerda Kerres und Georg Wilfling vom Hauptzollamt Regensburg teil. Vor Ort diskutierten sie über den Standort Waidhaus und das laufende Erkundungsverfahren von Generalzolldirektion (GZD) und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zu dessen Zukunft.

Regierungsdirektorin Brandl freute sich über den regelmäßigen Austausch, der sie binnen eines Monats nun schon zum zweiten Mal auf den SPD-Bundestagsabgeordneten treffen ließ. Brandl erläuterte gemeinsam mit ihren Mitarbeitern die schwerpunktmäßigen Aufgaben am Standort Waidhaus.

Als weiterhin verbesserungswürdig schätzten die Gesprächsteilnehmer die Situation am Amtsplatz ein. So sei weiterhin keine Rampe vorhanden und durch die fehlende separate Ausfahrt immer wieder eine schwierige Verkehrssituation gegeben. Dennoch habe sich die Situation deutlich gebessert, so Brandl: „Wir haben in Anbetracht der Umstände alles getan, damit am Amtsplatz wieder Ordnung herrscht. Auch bei den Lkw-Fahrern haben wir durch regelmäßige Aufklärungsarbeit einen Lerneffekt erwirkt.“

MdB Uli Grötsch zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Ist-Stand. „Wir befinden uns in einer Übergangsphase, die wir gemeinsam meistern müssen. Bis die Entscheidung des Erkundungsverfahrens vorliegt und wir wissen, wohin der Weg geht, müssen leider gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden. Ich freue mich zu sehen, wie professionell und motiviert die Mitarbeiter vor Ort mit der Situation umgehen.“

Bürgermeisterin Margit Kirzinger betonte, dass die Etablierung eines neuen Standorts für die Kommune eine große verkehrstechnische Herausforderung sei. „Ich bin mir aber sicher, dass wir eine gute Lösung für Waidhaus finden werden“, zeigte sich Kirzinger zuversichtlich.

Der örtliche Personalratsvorsitzende Biersack mahnte, neben den örtlichen Gegebenheiten dürfe auch die personelle Ausstattung nicht vergessen werden. Eine Aufstockung sei nötig.

MdB Uli Grötsch versprach, sich in Berlin für zusätzliches Personal einzusetzen. „Ich kenne die hohe Arbeitsbelastung und sehe die dringende Notwendigkeit, hier Abhilfe zu schaffen.“