bvwpSeit mehreren Monaten setzen sich MdL Reinhold Strobl und MdB Uli Grötsch gemeinsam für eine Höherstufung der B299 Ortsumgehung Ursensollen im neuen Bundesverkehrswegeplan ein. Diese scheint nun in greifbare Nähe zu rücken.

Wie die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landesgruppe Bayern, MdB Rita Hagl-Kehl, den beiden Abgeordneten nach der Sondersitzung des Verkehrsausschusses am Dienstag mitteilte, habe das Bundesverkehrsministerium auf ihre Nachfrage hin signalisiert, es bestünden keine grundsätzlichen Einwände des Hauses gegen den Wunsch auf eine Einstufung der Ortsumgehung Ursensollen in die Dringlichkeitsstufe „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ (WB*).

Rita Hagl-Kehl: „Über die angestrebten Dringlichkeits­einstufungen müssen wir Verkehrspolitiker uns bis Anfang Dezember in der Koalition noch einig werden, denn dann wird der Bundestag die Ausbaugesetze final beschließen. Nach der Sondersitzung bin ich aber sehr optimistisch.“

Erfreut zeigte sich MdB Uli Grötsch: „Die von uns vorgebrachten Argumente sind im Verkehrsministerium offenbar angekommen. Die Höherstufung ist damit aber noch nicht in trockenen Tüchern. Wir werden weiterhin Augen und Ohren offen halten.“

MdL Reinhold Strobl bewertet die neuen Informationen aus dem Verkehrsausschuss positiv und bemerkt: „Der Gemeinde war eine Höherstufung mit Planungsrecht immer wichtig, denn das bedeutet einen positiven Anschub für die Innenentwicklung des Ortes. Das wäre ein großer Erfolg für Ursensollen.“