Silvia Zeitler, Hilde Zebisch, Norbert Freundorfer, Sabine Zeidler, MdB Sabine Dittmar, MdB Uli Grötsch

Silvia Zeitler, Hilde Zebisch, Norbert Freundorfer, Sabine Zeidler, MdB Sabine Dittmar, MdB Uli Grötsch.

Neue Lehrpläne für Pflegeberufe, Tagespflege oder Kurzzeitpflege in den Urlaubszeiten. Diese Themen waren unter anderem Gesprächsstoff bei der Besichtigung des AWO-Seniorenheims Franz Zebisch in Weiden.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch hatte dazu seine Kollegin und Mitglied des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Sabine Dittmar, in den Wahlkreis eingeladen. Bei einer Führung durch die Einrichtung, die Silvia Zeitler, die Leiterin des Seniorenheims übernommen hatte, machten sich die Abgeordneten ein Bild über die aktuelle Lage im Pflegebereich. Begleitet wurden sie von den beiden SPD-Stadträten Norbert Freundorfer und Sabine Zeidler sowie der AWO-Geschäftsführerin Hilde Zebisch.

Besonders kritisch wurde die fehlende Pflegeberatung in der Region beleuchtet. 60 Beratungsstellen wurden vom Bund für Bayern geplant und auch finanziert. Leider wurden nur 8 in die Tat umgesetzt, keine davon in der Oberpfalz. Dieses Problem, sowie die Tages- und Kurzzeitpflege stehe auf ihrer Agenda 2018, versprach die SPD Abgeordnete Sabine Dittmar.

Vor allem in den Urlaubsmonaten sei die Nachfrage weitaus größer als die vorhandenen Plätze für die Kurzzeit- bzw. Tagespflegepatienten, so Einrichtungsleitung Hilde Zebisch. Man wolle vor allem den pflegenden Angehörigen freie Zeit ermöglichen und den Patienten in der Kurzzeitpflege ein „Probewohnen“ anbieten können. Nach der Besichtigung ging es weiter nach Tirschenreuth zu einer Diskussionsrunde um eine gute und menschenwürdige Pflege.

MdB Uli Grötsch freute sich, dass so viele dieses Angebot angenommen und nach Tirschenreuth gekommen waren. „Es ist ein wahnsinnig spannendes Thema, das schon immer wichtig war, aber auch immer wichtig bleiben wird“, so der SPD Bundestagsabgeordnete.