Grötsch und SSK-Personalräte einig: Ein Umbau der Zusatzvereinbarung zum NATO-Truppenstatut ist längst überfällig!

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Im Deutschen Bundestag: v.l. Uli Grötsch MdB, Claudia Peter, Mitglied der Tarifkommission, Wolfgang Dagner, Vorsitzender der Landesfachgruppe SSK Bayern, und Fabian Weissel, Jugendvertreter in der Bundesfachgruppe SSK.

Die US-Army an den Standorten in Grafenwöhr und Hohenfels ist nach wie vor der größte Arbeitgeber in der nördlichen Oberpfalz. Aber nicht immer ein einfacher Arbeitgeber. Deshalb war es den Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch, Gustav Herzog und Thomas Hitschler ein selbstverständliches Anliegen, sich mit den Personalräten der Standorte der US-Army in Deutschland in großer Runde auszutauschen.

Die Auswirkungen der geostrategischen Überlegungen der USA für die Standorte in Deutschland waren hierbei ebenso Thema wie die arbeitsrechtliche Situation der Zivilbeschäftigten an den Standorten.

Um die konkreten Auswirkungen für die Beschäftigten an den Standorten in Grafenwöhr und Hohenfels zu besprechen, hat sich Grötsch nochmals mit den Personalräten um Vorsitzenden Wolfgang Dagner im Bürgerbüro in Weiden getroffen. Hierbei war für alle Beteiligten klar: Ein Umbau der Zusatzvereinbarung zum NATO-Truppenstatut ist längst überfällig! Der Personalrat muss künftig nicht nur „mitwirken“, sondern konkret „mitbestimmen“ dürfen, wenn es etwa um Personalabbau oder Neueinstellungen geht.

Am Ende des Gesprächs waren sich alle Beteiligten einig, dass die engen Kontakte zwischen Grötsch und den Personalräten der Gewerkschaft ver.di an den Standorten Grafenwöhr und Hohenfels weiter vertieft und dafür genutzt werden sollen, bei der Botschaft der Vereinigten Staaten entsprechend zu intervenieren, sodass deutsche Standards auch für alle deutschen Beschäftigten bei der US-Army gelten.

2016-03-10T10:40:52+00:00 10/03/2016|