„Das Thema Pflege darf nicht mehr stiefmütterlich behandelt werden“ – SPD Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch besucht Senioren-Servicehaus Fuchsmühl

Im Rahmen der Aktion „Rollentausch“ besuchte der SPD Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch das Senioren-Servicehaus in Fuchsmühl. Das mit 51 Betten kleinste und familiärste Seniorenheim des Sozialteams hatte den Abgeordneten eingeladen, sich die Einrichtung anzuschauen und über die aktuellen Probleme in der Pflege zu sprechen.

Vor allem der Ruf des Pflegeberufs müsse verbessert werden, so Andreas Neugirg, Fachbereichsleiter des Sozialteams.

Es könne nicht sein, dass der Pflegeberuf als unsauber, schlecht bezahlt und unattraktiv angesehen werde. Von der Politik erhoffe sich Neugirg eine Unterstützung im gesellschaftlichen Ansehen. Vor allem ein Praxisbezug solle in die Politik mit einbezogen werden.

„Wir müssen uns mehr um die Pflege kümmern, vor allem wenn man die Altersentwicklung in unserem ländlichen Raum bedenkt“, so Grötsch. Der Politiker sicherte im Gespräch mit den Angestellten seine Unterstützung zu. Es müsse konkret auf das Thema Pflegepersonal eingegangen werden. Die im Koalitionsvertrag angesprochenen 8000 neuen Pflegefachkräfte würden in ihrem Herkunftsland fehlen. Außerdem merkte Andreas Neugirg an, dass die 8000 neuen Pflegekräfte nur ein Tropfen auf dem heißen Stein seien, da mindestens 30.000 Kräfte bereits fehlen würden.

„Alles in Allem war es ein sehr informativer und interessanter Besuch, der mir die Wichtigkeit unserer Altersversorgung wieder aufgezeigt hat. Wir alle werden älter und wollen in Würde auch im Alter leben können“, so der SPD Abgeordnete.

2018-04-12T15:48:54+00:00 12/04/2018|