Erfolgreiche Betriebsratsarbeit: Rohrwerk Maxhütte

93% gewerkschaftlicher Organisationsgrad, ein erfolgreicher Sanierungstarifvertrag und eine deutliche Begrenzung der Leiharbeit – „Im Rohrwerk Maxhütte kann man sehen, wie positiv sich die Mitbestimmung auf die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch des Arbeitgebers auswirkt“, resümierte MdB Uli Grötsch bei seinem Besuch in Sulzbach-Rosenberg. Zusammen mit dem örtlichen SPD-Landtagskandidaten Uwe Bergmann stattete er dem Betriebsrat einen seiner regelmäßigen Besuche ab.

Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz König blickte zurück auf die erfolgreiche Arbeit seines Gremiums in den vergangenen Jahren. Der Sanierungstarifvertrag habe gewirkt. Nach seinem Auslaufen zum Ende des Jahres 2019 sei es Zeit, die vereinbarten Beschränkungen zu beenden. „Unbezahlte Mehrarbeit wird es dann nicht mehr geben, die ausgesetzten Lohnerhöhungen gehen wieder an die Belegschaft“, fasste König zusammen.

Besonders stolz zeigte sich der Betriebsratsvorsitzende über die tarifliche Regelung im Rohrwerk Maxhütte zur Leiharbeit. Maximal 6 Monate dürften die Leiharbeiter im Rohrwerk eingesetzt werden, danach erfolge in der Regel die Übernahme.

MdB Uli Grötsch lobte die Arbeit des Betriebsratsvorsitzenden: „Du bist ein Arbeiterführer im besten Wortsinn. Der hohe Organisationsgrad im Rohrwerk spricht für sich. Man sieht: Wo es starke Betriebsräte gibt, funktioniert auch der Ausgleich zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Deshalb wollen wir als SPD die betriebliche Mitbestimmung weiter stärken.“

2018-02-20T13:03:55+00:00 20/02/2018|