Gemeinsam für Anliegen der Beschäftigten – MdB Uli Grötsch lädt ver.di zu Gespräch ein

Im Bild (v.l.n.r.): Petra Graf, Alexander Gröbner, MdB Uli Grötsch, Manuela Dietz.

„Die Gewerkschaften werden auch in dieser Wahlperiode mein wichtigster Ansprechpartner sein, wenn es um die Situation der Beschäftigten in der Region geht“, freute sich MdB Uli Grötsch über den gemeinsamen Gesprächstermin mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Eines der Themen waren die gescheiterten  Verhandlungen über die sogenannte Jamaika-Koalition. Ver.di-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner fand es „bezeichnend, dass die FDP als erstes die Telekom-Anteile des Bundes verscherbeln wollte.“ Für die Beschäftigten hätte dies zweifellos große Unsicherheiten mit sich gebracht.

Breiten Raum nahm die Situation in der Pflege ein. Stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin Manuela Dietz stellte die Forderung nach mehr Pflegepersonal und besseren Bedingungen für die Pflegekräfte in den Vordergrund und erhielt dafür die Zustimmung von MdB Grötsch: „Wir sind uns bewusst,  dass das viel Geld kostet. Aber sowohl die Pflegekräfte als auch die Betroffenen müssen uns das wert sein.“

Einig waren sich der SPD-Abgeordnete und die ver.di-Vertreter auch beim Aufregerthema Ladenöffnung an Heiligabend, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt. „Einen verkaufsoffenen Sonntag an Heiligabend müssen wir gemeinsam verhindern,“ forderte Verdi-Bezirksvorsitzende Petra Graf. MdB Uli Grötsch appellierte an die Solidarität mit den Beschäftigten im Einzelhandel: „Sie haben es verdient, den 24. Dezember zu Hause bei ihren Familien zu verbringen.“ Auch die OberpfalzSPD habe eine Initiative gegen die Ladenöffnung an Heiligabend gestartet, so Grötsch.

2017-12-04T11:56:19+00:00 04/12/2017|