„Man merkt, dass das Thema die Menschen elektrisiert“

20140721_200230„Man merkt, dass das Thema die Menschen elektrisiert“, freut sich der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch über einen vollen Saal in der Max-Reger-Halle. Viele Bürgerinnen und Bürger waren auf seine Einladung hin zu der Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion „Was steckt drin im Rentenpaket“ in Weiden erschienen. Gemeinsam mit seiner Kollegin Anette Kramme, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und dem ver.di-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner stellte Grötsch das von der Bundesregierung beschlossene Rentenpaket vor.

Nachdem Grötsch in das Thema eingeführt hatte, erläuterte Anette Kramme die Inhalte des Rentenpakets. Ziel sei es gewesen, die Lebensleistung der Menschen in Deutschland wieder besser zu würdigen. Deshalb habe man die drei Säulen des Rentenpakets „Rente ab 63“, „Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente“ und „Erhöhung des Reha-Budgets“ gesetzt, um auch den Anforderungen des demographischen Wandels gerecht zu werden. Hierfür habe die SPD-Bundestagsfraktion viel Lob von den betroffenen Menschen bekommen. Jedoch habe es auch viel Gegenwind gegeben. „Wir wollen nicht die junge Generation gegen die alte Generation ausspielen. Rentenpolitik ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Kramme.

Alexander Gröbner lobte, dass diese Reform die erste Rentenreform seit Jahrzehnten sei, die eine Verbesserung für die arbeitende Bevölkerung bedeute. Trotzdem dürfe nicht lockergelassen werden und müsse weiter für Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gekämpft werden. Grötsch erinnerte an die Wichtigkeit des gemeinsamen Handelns von Politik und Gewerkschaften, die bisher immer gut für Deutschland gewesen sei.

Im Anschluss an die Referate gab es zahlreiche Nachfragen, die die Staatssekretärin im Detail beantwortete.

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2014-07-22T14:32:15+00:00 22/07/2014|