MdB Grötsch „auf Polizeistreife“ mit der Bundespolizei Waidhaus

„Schleierfahndung ist die modernste und effektivste Art der Grenzsicherung“, ist der Innenpolitiker Uli Grötsch nach einer Streifenfahrt auf der A 6 mit Polizeibeamtinnen und –beamten der Bundespolizeiinspektion (BPOLI) in Waidhaus überzeugt. Regelmäßig ist der Bundestagsabgeordnete im Austausch mit den für die Grenzfahndung zuständigen Kolleginnen und Kollegen.

Seit kurzem wird die Dienststelle von einem neuen Inspektionsleiter geführt: Polizeidirektor Gerhard Höfler. Auch er weist auf den hohen Altersdurchschnitt der Beamten hin. Zwar gebe es selbstverständlich Neuzugänge an jungen Beamten. Die reichen aber bei weitem nicht, um die anstehenden Pensionierungen älterer Polizeibeamter abzufedern. Zudem müssten pro Quartal zwischen 15 und 20 Beamte in den Ballungsraum München entsandt werden, was die Dienststelle enorm schwäche.

MdB Uli Grötsch versprach, sich beim Bundesinnenminister dafür einzusetzen, dass die BPOLI Waidhaus, zu der auch die Reviere in Bärnau und am Bahnhof Weiden gehören, schnell junge Kontroll- und Streifenbeamte zugeteilt bekommen. Dies sei wichtig, um auch weiterhin professionelle Aufgabenwahrnehmung z.B. bei  sog. „Behältnisschleusungen“, bei denen vornehmlich kleine Gruppen ins Land gebracht werden, gewährleisten zu können.

Grötsch und Höfler waren sich einig, dass trotz Mehrbelastung an der österreichischen Grenze auch die Inspektionen an der tschechischen Grenze handlungsfähig bleiben müssen.

Grötsch lobte ausdrücklich die verstärkte Polizeipräsenz durch zusätzliche Streifen am Weidener Bahnhof sowie den Bahnhöfen und Haltestellen in den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth. „Auch die modernste Technik ersetzt nicht den Streifenpolizisten, der vor Ort präsent und sofort da ist, wenn man ihn oder sie braucht“, weiß der ehemalige Polizeibeamte aus Erfahrung.

2019-09-05T10:31:34+00:00 05/09/2019|