MdB Uli Grötsch trifft Weidener Werkstatträte in Berlin

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Uli Grötsch mit den Werkstatträten Angelika Voit und Konrad Stahl

Zum zehnten Mal fanden sich am heutigen Montag auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion über 200 Vertreterinnen und Vertreter der Werkstatträte aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen, um über die Verbesserung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen ins Gespräch zu kommen. Von der HPZ-Regenbogen-Werkstatt in Weiden nahmen Konrad Stahl und Angelika Voit an der Konferenz teil. Im Vordergrund standen die Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes sowie die Stärkung der Rechte der Werkstatträte.

„Im Rahmen der Erarbeitung des Bundesteilhabegesetzes haben wir uns vorgenommen, die Übergänge zwischen den Werkstätten für behinderte Menschen und dem ersten Arbeitsmarkt zu flexibilisieren“, erklärt MdB Uli Grötsch. In diesem Zusammenhang sei die Schaffung eines unbürokratischen Rückkehrrechtes in die Werkstatt für behinderte Menschen geplant.

Doch auch auf dem ersten Arbeitsmarkt solle es Verbesserungen geben. „In einem ersten Schritt werden wir deshalb die Integrationsbetriebe in den nächsten drei Jahren mit 150 Millionen Euro zusätzlich unterstützen und so den Ausbau der Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt weiter vorantreiben“, berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete.

In den Werkstätten selbst sollen die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten mittels einer Änderung der Werkstättenmitwirkungsverordnung gestärkt werden. MdB Uli Grötsch betont, man werde zudem „die Anzahl der Werkstatträte von maximal sieben auf maximal dreizehn erhöhen, bessere Freistellungsmöglichkeiten schaffen und Frauenbeauftragte implementieren.“

2015-11-02T18:19:22+00:00 02/11/2015|