Mein Praktikum bei Uli Grötsch – Bericht von Simon Meierhöfer

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V.l.: Selda Özdemir, Michael Kniess, Simon Meierhöfer, Uli Grötsch MdB, Katharina Antoniades.

Mein Name ist Simon Meierhöfer, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Floß. Derzeit studiere ich im 4. Semester Wirtschafsingenieurwesen an der Universität in Bayreuth.

Auf den ersten Blick hat mein Studium zwar wenig Bezug zur Politik, trotzdem finde ich es wichtig, sich als junger Mensch mit den aktuellen politischen Themen zu beschäftigen. Nachdem ich mich bei einem Besuch des Bundestages im Sommer 2014 über ein mögliches Praktikum in Berlin informiert habe, konnte ich nun die Möglichkeit nutzen, um die politische Arbeit eines Bundestagsabgeordneten näher kennen zulernen.

Mit vielen Fragen aber auch Erwartungen habe ich so mein Praktikum Anfang April in Berlin angetreten. Bereits kurz nach der Ankunft habe ich festgestellt, dass ich innerhalb kurzer Zeit ein fester Bestandteil des „Team Grötsch“ war. Dass diese Integration so nahtlos funktioniert hat, ist vor allem den beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen von Uli zu verdanken. Selda und Katharina hatten stets ein offenes Ohr für mich und haben versucht meine offenen Fragen zu beantworten.

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Bei der SPD-Fraktionssitzung mit Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier.

Meine Tätigkeiten im Büro waren sehr abwechslungsreich. Dabei spielten Rechercheaufgaben über Themen wie terroristische Gefahren, der Abwehr von Cyberangriffen, der Mordserie des NSU oder der aktuellen Flüchtlingssituation einen Schwerpunkt meiner Arbeit. In den Sitzungswochen hingegen blieb für solche Aufgaben meist weniger Zeit. Hier durfte ich Uli zu verschiedensten Terminen begleiten. Höhepunkte dabei waren die Sitzungen des Innenausschusses, die Anhörungen im NSU-Untersuchungsausschuss und der Besuch der diesjährigen Sicherheitskonferenz der SPD. Bei diesen Terminen konnte ich einen tieferen Einblick in Ulis Arbeit bekommen und auch zahlreiche neue Kontakte knüpfen. Bei der Begleitung zur Fraktionssitzung der SPD-Fraktion durfte ich auch Dr. Frank-Walter Steinmeier kennen lernen. Dieses kurze Gespräch mit unserem Bundesaußenminister werde ich wahrscheinlich so schnell nicht vergessen.

Ein großes Erlebnis für mich war natürlich der obligatorische Besuch im Plenarsaal. Bei der argumentativen Diskussion zwischen den Fraktionen im Bundestag wurde mir erst bewusst, wie schwierig es oft ist, eine zufriedenstelle Lösung für alle Seiten zu finden. Weiterer Bestandteil meines Praktikums waren die zahlreichen Veranstaltungen des SPD-Praktikantenprogrammes. Neben Gesprächen mit Experten aus verschiedenen Fachbereichen über aktuelle politische Themen hatte ich auch die Möglichkeit die Parteizentrale der SPD, das Willy-Brandt-Haus, zu besuchen und mir ein Bild von den Strukturen der Partei zu machen.

Nachdem ich nun vier Wochen Einblick in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten hatte, der aus meinem Wahlkreis Weiden kommt, kann ich guten Gewissens sagen, dass Uli gute Arbeit für unseren Wahlkreis leistet und die Nordoberpfalz würdig in Berlin vertritt.

Abschließend möchte ich mich noch einmal bei Uli, Selda und Katharina bedanken, diese einmalige Chance zu bekommen zu haben, Politik einmal hautnah aus einer anderen Sicht erleben zu dürfen. Insgesamt habe ich in dieser Zeit viele spannende Einblicke bekommen, einiges Neues gelernt und zahlreiche positive Erfahrungen für meine Zukunft gesammelt.

2016-04-29T13:26:05+00:00 29/04/2016|