Millionenzuschuss aus Berlin nach Weiden – drei Millionen Euro fließen in die Hallenbad- und Turnhallensanierung der Realschulen

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Marodes Dach der Schulschwimmhalle in Weiden. Bild: Karin Wilck

Seit Monaten sind sie gemeinsam aktiv für ein Millionenprojekt in der Stadt Weiden. Heute erhielten Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und MdB Uli Grötsch die Nachricht aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), dass die Stadt Weiden in das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ aufgenommen wird. Damit fließt ein Zuschuss von drei Millionen Euro in die geplante Sanierung der Dreifachturnhalle und des Hallenbades der Hans- und Sophie-Scholl-Realschulen in Weiden.

„Ich freue mich riesig, dass wir es mit unserem intensiven und monatelangem Einsatz geschafft haben, die Aufnahme in das Förderprogramm durchzusetzen“, freute sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Grötsch. „Obwohl das Programm fünfzehnfach überzeichnet war, ist die Stadt Weiden eine von nur sieben Kommunen in ganz Bayern, die in den Genuss der Förderung kommen. Damit können die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen jetzt endlich angegangen werden.“ Grötsch lobte die Weidener Stadtverwaltung, die eine sehr anschauliche und überzeugende Bewerbung eingereicht habe, wies jedoch auch auf die Investitionsstau in diesem Bereich hin: „Der Kampf um die Mittel zeigt mir, wie wichtig es ist, jetzt mehr derartige Programme aufzulegen“, so Grötsch.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß dankte dem Bundestagsabgeordneten sowie dem zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold (SPD) für ihre Unterstützung. „Weiden braucht das Hallenbad und die Dreifachturnhalle. Durch den Einsatz von MdB Uli Grötsch und Staatssekretär Florian Pronold können wir das jetzt schaffen. Ich bin hochzufrieden, dass wir mit unserer Bewerbung überzeugen konnten.“

Hintergrund:

Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ werden in den Jahren 2016-2018 „investive Projekte mit besonderer, auch überregionaler, Bedeutung und mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für die soziale Integration in der Kommune und/oder zum Klimaschutz, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial“ gefördert. Das gesamte Fördervolumen beträgt 140 Millionen Euro. Der Fördersatz beträgt bis zu 90 %.

2016-02-26T12:40:21+00:00 26/02/2016|