Neuer Untersuchungsausschuss zur Mordserie des NSU – SPD-Bundestagsfraktion will Antworten auf alle offenen Fragen

DSC_0761 bearbeitet„Mir ist wichtig, dass wir im Untersuchungsausschuss nicht nur die Fragen aufarbeiten, die sich uns Abgeordneten stellen, sondern ich möchte auch den Fragen der Medien nachgehen“, betont Uli Grötsch. Deshalb hat Grötsch gemeinsam mit seinen Kolleginnen Susann Rüthrich MdB, Dr. Eva Högl MdB und Sönke Rix MdB zur Vorbereitung auf den zweiten Untersuchungsausschuss zur Mordserie des NSU Journalisten und Vertreter von NGOs, die sich intensiv mit dem Thema Rechtsextremismus und NSU beschäftigen, nach Berlin eingeladen.

 

Bearbeitet_DSC_0746„Anders als meine Vorgängerinnen und Vorgänger können wir heute auch auf die Rechercheergebnisse von Journalisten, Vereinen, Organisationen und Stiftungen, wie etwa der Amadeu Antonio Stiftung, in unsere Arbeit einfließen lassen. Wir müssen nicht bei null anfangen. Das ist ein großer Vorteil“, so Grötsch.

 

 
DSC_0696 bearbeitetNicht nur die Erkenntnisse der Medien und NGOs sind von Bedeutung für das weitere Vorgehen des Untersuchungsausschusses, sondern auch die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungsausschüsse in den Landtagen. Auf Einladung von Uli Grötsch berichteten die Landtagsabgeordneten aus ihren Ausschüssen und haben großes Interesse an weiteren Treffen gezeigt. „Wir wollen uns weiterhin austauschen und uns gegenseitig auf den neuesten Stand bringen, sodass keine wichtigen Informationen verloren gehen“, erklärt Grötsch. „Die Gespräche haben sich jetzt schon gelohnt und ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam alle offenen Fragen beantworten werden“.

 

2015-11-02T15:49:09+00:00 02/11/2015|