SPD-Bundestagsfraktion lädt Betriebsräte zur Betriebsrätekonferenz nach Berlin ein

Groetsch Betriebsrätekonferenz klein „Wir wollen schlechte Arbeitsbedingungen bekämpfen. Gemeinsam mit den Betriebs- und Personalräten wollen wir dieses Ziel erreichen. Deshalb ist es so wichtig uns mit ihnen auszutauschen und über gute Arbeit zu sprechen.“, erklärt der Weidener Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch im Rahmen der diesjährigen Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion. Rund 260 Betriebs- und Personalräte, darunter auch drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Weiden und ein Teilnehmer aus Sulzbach-Rosenberg, diskutierten u.a. mit der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles unter dem Motto „Arbeit wertschätzen“ über Mindestlohn, Bekämpfung der Leiharbeit, Stärkung der Tarifautonomie und Missbrauch von Werkverträgen.

Die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Constania Hueck Folien GmbH & Co. KG Sandra Koller aus Pirkmühle, der Vorsitzende des Wahlvorstandes ATU Helmut Meindl aus Weiden und Josef Bock vom DBG Weiden/Neustadt sowie Karl-Heinz König, Betriebsratsvorsitzender der RMH Rohrberg Maxhütte GmbH in Sulzbach-Rosenberg, nahmen auf Einladung von Grötsch an der Konferenz teil. Im Gespräch mit dem Abgeordneten kam es ihnen vor allem darauf an, die Situation bei ATU in Weiden und die dort laufenden Vorbereitungen für die Betriebsratswahl zu schildern. „Ich freue mich über die große Zahl von Kolleginnen und Kollegen, die sich im Betriebsrat engagieren wollen“, sagte Betriebsrat und DGB-Kreisvorsitzender Josef Bock. Grötsch gaben sie mit auf den Weg, dass die Stärkung der Arbeitnehmervertretung auch künftig ein zentrales Anliegen sozialdemokratischer Politik sein müsse. Grötsch versicherte, dass dies auch weiterhin weit oben auf der Agenda der SPD-Bundestagsfraktion stehen werde. Karl-Heinz König wies Grötsch auf die stagnierende Auftragslage seines Unternehmens und die fehlende Planungssicherheit vor allem in Hinblick auf die EEG-Novelle in der Industriepolitik hin.

„Wir werden nicht aufhören uns mit aller Kraft für gute Arbeit einzusetzen“, versprach Grötsch den Vertretern seines Wahlkreises. Als nächstes stehe die Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen auf der Agenda der Großen Koalition. Damit soll „der Zweiklassengesellschaft in Betrieben ein Riegel vorgeschoben werden“, betont der SPD-Politiker.

2014-09-25T11:51:12+00:00 25/09/2014|