Telekom-Betriebsräte aus Weiden setzen sich in Berlin für Standortsicherung ein

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V.l.: Petra Suttner, Immanuel Sammer und Franz Häberl.

Auf Einladung von Uli Grötsch MdB reisten die Weidnener Telekom-Betriebsräte Petra Suttner und Immanuel Sammer gemeinsam mit dem ver.di-Gewerkschaftssekretär Franz Häberl nach Berlin, um im Deutschen Bundestag mit Fachpolitikern und Vertretern des Bundesfinanzministeriums über die Sicherung des Telekom-Standortes in Weiden zu diskutieren.

 

 

 

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V.l.: Stefan Ramge, Referatsleiter im BMF, Martin Tobuschat, Refernt BMF.

„Ich habe den Eindruck gewonnen, dass das Gespräch für beide Seiten sehr lohnend war: Die Betriebsräte konnten schildern, wie sich ihnen die aktuelle Situation am Standort Weiden darstellt, und das BMF konnte sich unmittelbar aus erster Hand ein Bild über die Sorgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort machen“, fasst Grötsch das Gespräch zusammen. „Nun gilt es, die erörterten Themen auch weiter zu verfolgen und die vorgebrachten Kritikpunkte in internen Gesprächen im Finanzministerium bzw. in Gremiensitzungen mit Vertretern der Telekom anzusprechen“ appelliert der SPD-Abgeordnete an die beiden Vertreter des Minisiteriums.

 

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V.l.: Klaus Barthel MdB, Markus Paschke MdB, Uli Grötsch MdB.

Nicht nur Grötsch, sondern auch seine beiden Kollegen Klaus Barthel MdB und Markus Paschke MdB, die in der SPD-Bundestagsfraktion zuständig für alle Bereiche bezüglich der Telekom bzw. Gewerkschaften sind, haben den Betriebsräten ihre Unterstützung bei weiteren Schritten zugesichert. „Wir setzen uns in unseren Gesprächen dafür ein, dass kein weiteres Personal mehr abgebaut wird“ so die Politiker.

 

 

Aktuell beschäftigt die Telekom ca. 450 Mitarbeiter am Standort Weiden. Mitte der 90er Jahre waren es noch rund 1200 Beschäftigte. Im Zuge des neuen Standortkonzeptes der Telekom ist ein weiterer Stellenabbau zu befürchten.

2016-02-22T14:57:11+00:00 22/02/2016|