2015-03-23 Gespräch Pronold SeggewißOB Kurt Seggewiß, PSts Florian Pronold, Uli Grötsch MdB

„Die Mittel der Städtebauförderung werden in den nächsten Jahren eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Instrument für die Entwicklung der Weidener Innenstadt sein“, sagte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß im Rahmen eines Gesprächs bei Staatssekretär Florian Pronold im für die Städtebauförderung zuständigen Bundesministerium für Umwelt und Bau in Berlin. Das Weidener Stadtoberhaupt war auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch gemeinsam mit Stadtkämmerin Cornelia Taubmann und Stadtplaner Friedrich Zeiß nach Berlin gereist, um dort die Weidener Pläne für die Ertüchtigung der Max-Reger-Straße und anderer Bereiche vorzustellen.

„Die Bundesregierung hat in den zurückliegenden Wochen einiges getan, um gerade die finanzschwachen Kommunen zu stärken“, so der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch. Hierbei erwähnte er vor allem das Sondervermögen „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“, in dem 3,5 Milliarden Euro noch im Jahr 2015 für Investitionen finanzschwacher Kommunen zur Verfügung gestellt würden. Zwar liege die Definition, welche Kommunen als finanzschwach zu sehen seien beim Freistaat Bayern, aufgrund der angespannten Haushaltslage sah Grötsch aber gute Chancen für die Stadt Weiden, von den hohen Fördersätzen von bis zu 90% der Investitionssumme profitieren zu können.

„Wir wollen trotz unserer angespannten Haushaltslage in die Entwicklung unserer Innenstadt investieren und sehen die Anbindung der Max-Reger-Straße an die Stadtgalerie und die Verknüpfung der Kundenströme als sehr wichtige städtebauliche Maßnahme“, so Oberbürgermeister Seggewiß. Hierbei spiele gerade der Wittgarten-Durchstich eine Schlüssel-Rolle, um aus dem westlichen Stadtteil Stockerhut die Fußgängerzone umweglos, barrierefrei, fußgänger- und radfahrerfreundlich erreichen zu können.

Staatssekretär Pronold zeigte sich dabei durchaus optimistisch: Die zur Verfügung stehenden Gelder seien für Projekte wie das in Weiden geplante gedacht. Wichtig sei es, im engen Schulterschluss mit dem Freistaat Bayern für eine Umsetzung zu sorgen und den Zugang zu den Fördertöpfen auch sicherzustellen.