Der gewaltorientierte Salafismus ist nach wie vor der Hort, in dem sich insbesondere junge Menschen radikalisieren und terroristischen Organisationen wie dem „Islamischen Staat“ anschließen. Jeder einzelne Dschihadist, der sich von unserer Gesellschaft abwendet, ist einer zu viel!

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Pressekonferenz zum Positionspapier „Strategien gegen islambezogene Radikalisierung“

Bereits in der Sommerpause habe ich mit meinem Kollegen Burkhard Lischka in unserem Positionspapier „Strategien gegen islambezogene Radikalisierung“ eine Art Koordinierungsstelle auf Bundesebene gefordert.

Diese soll als „Kommunikationsplattform“ die Präventionsarbeit der lokalen Initiativen bundesweit koordinieren und Strukturen schaffen, damit sich die Projekte austauschen und vernetzen können.

Wir freuen uns, dass in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses am gestrigen Donnerstag diese SPD-Forderung nach einer Koordinierungsstelle auf Bundesebene zur Prävention vor gewaltbereitem Salafismus beschlossen und mit 300.000 € unterlegt werden konnte. Diese Anlaufstelle wird aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ finanziert, das u.a. hierfür einen Mittelaufwuchs von insgesamt 10. Mio. € auf dann 50,5 Mio. € erfahren wird.