10387640_538133079690020_2960339171586980496_nAls der Gesetzentwurf über höhere Qualitätsanforderungen im Sicherheitsgewerbe im Bundestag auf seinem Tisch lag, hat der Weidener SPD-Bundestagsabgeordnete die im Wahlkreis ansässigen Security-Firmen „Intercept Security“ aus Bayreuth, „ABF-Security“ aus Weiden und „frisec“ aus Wildenau in sein Wahlkreisbüro eingeladen.

„Ich wollte von den Praktikern aus erster Hand erfahren, wie sie die neuen Qualitätsstandards beurteilen und bin sehr froh,  dass unsere Firmen und ihr Personal die geplanten Anforderungen schon heute bei weitem erfüllen“, zeigt sich der SPD-Abgeordnete zufrieden.

Konkret müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, das alle 3 Jahre überprüft wird. Außerdem muss künftig der Unterricht mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Für Mitarbeiter, die in Flüchtlingsunterkünften oder bei Großveranstaltungen arbeiten wird auch eine Abfrage beim Verfassungsschutz möglich sein. Hintergrund der auf den Weg gebrachten schärferen Regeln sind u.a. die Übergriffe von Bewachungspersonal auf Bewohner von Flüchtlingsunterkünften. „Mit diesem Gesetz wollen wir vor allem die schwarzen Schafe aussortieren, die in letzter Zeit die Zunft in Verruf gebracht haben“, so der Innenpolitiker Grötsch.